Endlich mal: TeTsuo - Cousu Main
OK, jetzt habe ich mich lange genug geziert, etwas über meine Lieblingsplatte des Jahres zu schreiben. Und bevor The BQE von Sufjan Stevens tatsächlich noch diese Position einnimmt (es sieht nämlich gerade fast so aus), sollte ich noch schnell loswerden, warum ich das hier schon mehrfach erwähnte Album Cousu Main so gut finde.

Wie ich zu TeTsuo (und damit zu ATRDR) gekommen bin, habe ich ja schon mal gesagt. Wer Nervous Cabaret kennt und mag, sollte nicht nur aufgrund von Elyas Khans Mitwirkung mal 'reinhören, denn grundsätzlich sind die Bands musikalisch wohl in einer ähnlichen Ecke zuhause.
Mit Dawn McCarthy von Faun Fables ist zudem ein noch prominenterer Gast dabei, und auch diese Band kann herangezogen werden, um TeTsuo in etwa einordnen zu können.
Weitere Namen, die in Rezensionen immer wieder auftauchen, sind Dresden Dolls, Mr Bungle, PJ Harvey, Danny Elfman sowie Radiohead. Spätestens jetzt wird es aber unübersichtlich, denn manche davon passen mehr als andere, weswegen ich sie hier eigentlich eher nicht noch einmal ausbreiten möchte (und am besten erwähne ich gar nicht mehr, dass ich manchmal auch an New Model Army denken muss).
Also, was denn jetzt?
Fange ich mal beim Personal an: TeTsuo sind ein Schlagzeuger (Alexis Toussaint) und ein singender Gitarrist (Arnaud Millan). Klavier und Keyboards spielen beide auch mal ab und an. Darüber hinaus gibt es hier und da noch eine Reihe von Gästen.
Natürlich macht diese Duo-Besetzung ihre Musik eher bass-arm, aber der daraus resultierende manchmal etwas dünne Sound gehört für mich mit zum Gesamtkonzept. Selbst die Stücke, in denen viele Gäste mit vielen Instrumenten zu hören sind, klingen nämlich so, als könnten sie am Ende auch alleine von den beiden Franzosen dargeboten werden.
Die Musik klingt intim und kunstvoll, überdreht und doch eingängig, verschroben und poppig zugleich. Die beiden klingen nach Bühne, und zwar nach einer kleinen Theater- und Varietébühne; ich könnte mir das ganze auch gut in einem Zeltlager mit knisterndem Feuer vorstellen.

Tatsächlich zieht sich vom ersten bis zum letzten Ton eine eigentümliche Atmosphäre durch Cousu Main, die ich nach wie vor schlecht in Worte fassen kann, was wohl auch der Grund dafür ist, warum ich diesen Beitrag hier so lange vor mir hergeschoben habe.
Cousu Main ist Pop, Folk, Punk, Jazz, (Post-) Rock, Cabaret, aber vor allem ist Cousu Main eine für mich einzigartige Platte, die ich gerne einmal live aufgeführt zu mir nehmen würde.
Wer weiß - die Band hat ernsthaft vor, 2010 mal außerhalb von Frankreich zu spielen. Ich glaube, dafür würde ich durchaus auch ein paar Kilometer fahren. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass es klappt!
P.S.: Während ich das so schreibe und dabei das Album höre, bezweifle ich übrigens gerade, dass Sufjan Stevens die beiden 2009 wirklich noch abhängen kann!
n.p.: TeTsuo - Cousu Main (s.o.)

Mit Dawn McCarthy von Faun Fables ist zudem ein noch prominenterer Gast dabei, und auch diese Band kann herangezogen werden, um TeTsuo in etwa einordnen zu können.
Weitere Namen, die in Rezensionen immer wieder auftauchen, sind Dresden Dolls, Mr Bungle, PJ Harvey, Danny Elfman sowie Radiohead. Spätestens jetzt wird es aber unübersichtlich, denn manche davon passen mehr als andere, weswegen ich sie hier eigentlich eher nicht noch einmal ausbreiten möchte (und am besten erwähne ich gar nicht mehr, dass ich manchmal auch an New Model Army denken muss).
Also, was denn jetzt?
Fange ich mal beim Personal an: TeTsuo sind ein Schlagzeuger (Alexis Toussaint) und ein singender Gitarrist (Arnaud Millan). Klavier und Keyboards spielen beide auch mal ab und an. Darüber hinaus gibt es hier und da noch eine Reihe von Gästen.
Natürlich macht diese Duo-Besetzung ihre Musik eher bass-arm, aber der daraus resultierende manchmal etwas dünne Sound gehört für mich mit zum Gesamtkonzept. Selbst die Stücke, in denen viele Gäste mit vielen Instrumenten zu hören sind, klingen nämlich so, als könnten sie am Ende auch alleine von den beiden Franzosen dargeboten werden.
Die Musik klingt intim und kunstvoll, überdreht und doch eingängig, verschroben und poppig zugleich. Die beiden klingen nach Bühne, und zwar nach einer kleinen Theater- und Varietébühne; ich könnte mir das ganze auch gut in einem Zeltlager mit knisterndem Feuer vorstellen.

Cousu Main ist Pop, Folk, Punk, Jazz, (Post-) Rock, Cabaret, aber vor allem ist Cousu Main eine für mich einzigartige Platte, die ich gerne einmal live aufgeführt zu mir nehmen würde.
Wer weiß - die Band hat ernsthaft vor, 2010 mal außerhalb von Frankreich zu spielen. Ich glaube, dafür würde ich durchaus auch ein paar Kilometer fahren. Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass es klappt!
P.S.: Während ich das so schreibe und dabei das Album höre, bezweifle ich übrigens gerade, dass Sufjan Stevens die beiden 2009 wirklich noch abhängen kann!
n.p.: TeTsuo - Cousu Main (s.o.)
Labels: 2009, Musik hören, TeTsuo

